Allgemein

Covid 19 Strategie

Die Stadträtin der LINKEN (Offene Liste) hatte vor mehr als zehn Tagen in einem Brief an den Oberbürgermeister bereits auf die erfolgreiche Strategie von Südkorea gegenüber der Verbreitung des Covid 19 Virus hingewiesen und angeregt, sich diese Expertise über das Robert-Koch-Institut einzuholen und für Lörrach zu nutzen. Zwei Wochen später nun kommen die Experten des Innenministeriums unter Hinweis auf Südkorea zu der Empfehlung, die Verbreitung des Virus anders zu bekämpfen als bisher, nämlich so wie in Südkorea.

Worum es geht !

Es sind zwei grundsätzliche Gefahren, die unbedingt vermieden werden müssen: Einmal muß eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindert werden, weil ansonsten die Sterberate bei Infizierten dramatisch ansteigt, das Gesundheitssystem kollabiert und auch die intensivmedizinische Betreuung aller Patienten*innen nicht mehr gewährleistet werden kann. Zum andern muß die freie pandemische Verbreitung des Virus dringend verhindert werden, weil diese die Wahrscheinlichkeit von Mutationen und damit von weiteren Pandemien extrem erhöht.

Die bisherige Strategie der Bundesregierung

Mit den schrittweise verschärften Maßnahmen zu einer flächendeckenden Verminderung von physischen Kontakten (der Begriff des ‚social distancing‘ ist falsch), soll die Übertragungsrate so vermindert werden, dass eine exponentielle Zunahme von Infizierten verhindert wird. Getestet werden in dieser Strategie nur die, die Symptome zeigen. Nun hat Tomas Puego Anfang März einen Artikel unter dem Titel „Der Hammer und der Tanz“ publiziert (https://medium.com/tomas-pueyo/coronavirus-der-hammer-und-der-tanz-abf9015cb2af), in dem er diese Strategie als problematisch beschreibt. Sie kann, wenn es gut geht, einen Zusammenbruch des Gesundheitssystems verhindern und so die Zahl der tödlich verlaufenden Infektionen begrenzen (was schon viel ist), aber nicht die pandemische Verbreitung des Virus mit einer doch erheblichen Zahl von tödlichen Verläufen. Drei Wochen später (in einer Pandemie eine Ewigkeit) beziehen sich die Experten des Innenministeriums auf diese von Pueyo als ‚Hammer‘ und ‚Tanz‘ bezeichnete Strategie.

Die geforderte neue Strategie

Pueyo fordert flächendeckende Tests der Bevölkerung, um die Infizierten sofort isolieren und deren Umfeld in eine vorsorgliche Quarantäne schicken zu können. Das bezeichnet Pueyo als der ‚Hammer‘. Mit dieser Maßnahme wurde in Südkorea die Verbreitung des Virus rasch unter Kontrolle gebracht. Hat man mit diesen Maßnahmen die Verbreitungsrate deutlich unter 1 % gesenkt, dann beginnt der ‚Tanz‘. Die Massenhafte Testung wird weitergeführt, die Bewegungsfreiheit der Bevölkerung kann nach Maßgabe der Testergebnisse, aber gelockert werden. Die wirtschaftlichen Folgen dieser Strategie sind deutlich milder als die der physischen Isolierung.

Die neoliberale Sackgasse mit autoritärem Ausgang

Allerdings setzt diese Strategie eine Ausstattung des Gesundheitssystems mit Tests, mit Schutzkleidung des medizinischen Personals und entsprechenden Notfallinfrastrukturen voraus, die in einem neoliberal gesteuerten Gesundheitssystem nicht (mehr) existieren. Wir werden uns gegenwärtig schmerzlich bewußt, dass systemrelevante Ausstattungen des Gesundheitswesens nur noch bei indischen oder chinesischen Billiganbietern vorhanden sind, die Preise in diesem kapitalisierten System explodieren und unsere Sicherheit dadurch gefährdet ist.

Dass Patientendaten nun einfach an die Polizei weitergegeben werden und das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung augenblicklich faktisch außer Kraft gesetzt wird, mag man mit dem Schutz der Polizeibeamten begründen. Die Frage muss aber lauten, wieso unsere Sicherheitsbehörden nicht mit einem Virenschutz ausgestattet sind, der ihnen ihre ordnungspolitischen Aufgaben unter Einhaltung der grundgesetzlichen Rechte der Bürger erlaubt.

Vielleicht wendet der sicherheitspolitische Sprecher der CDU/CSU, Armin Schuster, seinen migrationspolitischen ideologischen Focus zukünftig auf wirklich systemrelevante sicherheitspolitische Herausforderungen.

Bürgerpflicht und Bürgersinn

Wir werden sehen, ob sich die offizielle Strategie der Bundesregierung ändern wird, ob die Handlungsoptionen überhaupt (noch) bestehen. Wichtig für unser aller Gesundheit ist es, dass wir die physische Distanzierung und die konsequenten Hygienemaßnahmen weiter praktizieren. Das ist unsere Pflicht als Bürger*innen dieses Landes. Aber Bürgersinn geht darüber hinaus. Er führt zu den gegenwärtig vielfältigen Formen von Solidarität und gegenseitiger Hilfe. Er führt auch zu einer nachdenklichen, auf Fakten beruhenden, von wissenschaftlichen Ergebnissen gestützten Beurteilung unserer staatlichen, kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Realität. Wir sollten die gegenwärtige Entschleunigung auch dafür nutzen.

DIE LINKE. Ortsverband Lörrach

Entschiedene Corona Eindämmung

Laut Lagebericht des Robert Koch Instituts hat sich vom 14. auf den 15.3 die Zahl der laborbestätigten Fälle der Coronavirus-Krankheit-2019 um 1043 erhöht. Bei nun 4838 bestätigten Infizierten ist das eine Steigerungsrate von rund 30% täglich. Im Landkreis Lörrach sind mit Datum 15.3. fünf weitere Fälle hinzugekommen, also 15 , einen Tag später 19 und am 17.3. waren es laut Landratsamt Lörrach 18.30 Uhr 27 Infizierte. Rechnet man die vom Robert Koch Institut vom 15. auf den 16.3. gemeldeten Zuwächse hoch, so wird deutlich, dass bei gleichen Zuwachsraten sowohl in der Bundesrepublik als auch im Landkreis Lörrach das Gesundheitswesen zusammenzubrechen droht und damit die Sterberate dramatisch in die Höhe gehen würde, weil die Patienten, die eine Intensivmedizin benötigen, nicht mehr versorgt werden könnten.

Deshalb muss die Ansteckungsrate dringendst vermindert werden. Natürlich sind ab sofort alle städtischen Einrichtungen in Lörrach wie Schulen, Kitas & Co. vorerst bis zum 19.04. geschlossen und Veranstaltungen abgesagt. Doch für den Rest der Stadt gibt es nur Empfehlungen, was angesichts der Dramatik der Entwicklung, zu wenig ist.

Deshalb hat die Gemeinderätin der Linken im Gemeinderat Schumacher in einem Schreiben vom 15.3.2020 an den Oberbürgermeister und den Gemeinderat auf notwendige weitergehende Maßnahmen hingewiesen. Außerdem hat sie den OB gebeten, dass sich die Stadt Lörrach an anderen Kommunen wie beispielsweise Karlsruhe orientiert, wo die oben genannten Maßnahmen bereits konsequent umgesetzt werden. Seit Beginn des Jahres haben Staaten wie Taiwan oder Süd-Korea Strategien auch auf kommunaler Ebene entwickelt und die daraus abgeleiteten Maßnahmen konsequent und mit Erfolg umgesetzt. Die Stadt Lörrach müsste also dringend beim Robert Koch Institut diese Expertise einholen.

Für Die Linke zeigt die Krise mit ihren unzureichenden Notvorräten (geringe Vorratshaltung bei Schutzanzügen und Atemmasken, Anzahl der Beatmungsgeräte und Intensivplätze, Einkauf des medizinischen Notbedarfs in China und Indien) die Problematik einer neoliberalen Gesundheitspolitik auf dramatische Art und Weise auf. Dieser Teil der Gesundheitspolitik muss rückgängig gemacht werden.

Wir wünschen allen Lörracherinnen und Lörrachern, dass sie diese Pandemie persönlich und beruflich gut überstehen. Bitte denken Sie immer daran, dass unser aller oberstes Ziel ein Verhalten sein muss, welches die deutliche Verlangsamung der Infektionsrate zum Ziel hat.

DIE LINKE

Ortsverband Lörrach

DIE LINKE Neujahrsansprache 2019 – 2020

05. Januar 2020  Allgemein

Lörrach, jus; Oh nein, wir werden uns nicht auf ein weiteres Mal in Wünschen für ein Gutes
und Schönes Neues Jahr 2020 ergehen, das Gute und Neue setzen wir doch, Zweckoptimisten,
die wir sind, gutmenschlich wohlwollend voraus. Gerade weil es doch die Frau Bundeskanzlerin
getan hat, mit ernsthaftem Falten der Hände zur schon legendären Raute unter
dem noch sehr viel ernsthafteren Blick über allzu zaghaftem Lächeln. Nicht ganz dazu passen
will der seltsame Gesichtsausdruck des Bundespräsidenten zum Inhalt seiner Ansprache.
Also unsereins hat nicht das Lächeln wie bei einem erfolgreichen Geschäftsabschluss
drauf, gerade wenn es um derart Unverbindlich-Verbindliches geht wie Neujahrswünsche.
Aber wenden wir uns doch lieber Bemerkenswerterem zu, so gerade, dass beeindruckend
schnell noch vor Weihnachten das Parlament des Vereinigten Königreiches in Westminster
wieder zusammengetreten ist, nachdem die Queen in der „Queens Speech“ die Rede verlesen
hatte, in der die in der absoluten Mehrheit stehende konservative Regierung von Boris
Johnson ihre Pläne für neue Gesetze zur Verabschiedung im kommenden Jahr 2020 vorstellte.
Und es war nicht die Rede selber, die besonders bemerkenswert war, etwa, weil es immerhin
schon die zweite innerhalb von zwei Monaten war, sondern ihr Inhalt.
Explizit wurden, fast wie unbeachtet nebenbei, mehr als 30 Gesetzesentwürfe vorgestellt,
wobei erstmals in der schon sehr langen Geschichte der ältesten noch existierenden Demokratie
ein Gesetz vorgestellt wurde, das Streiks im Arbeitskampf faktisch verbietet.
Dem genauen Wortlaut nach ist dies der konservativen Postille „Webblog ConservativeHome“
vom November 2019 zu entnehmen, demnach die konservative Mehrheitsregierung ein
Gesetz erlassen wird, das die „Eisenbahngesellschaften und Gewerkschaften dazu verpflichtet,
ein Abkommen zum Minimalbetrieb auszuhandeln. Darin muss im Voraus festgelegt sein,
wie viele Beschäftigte während eines Streiks weiterarbeiten müssen.“
Demnach soll der Minimalbetrieb zwischen „einem Fünftel und einem Drittel des Normalbetriebs“
variieren, sodass „selbst während eines Streiks niemals die Situation entsteht, dass
keine Züge mehr fahren“.
Sollte ein solches Abkommen nicht zustande kommen, kann das bisher selbstverständliche
Arbeitskampfmittel eines Streiks künftig verboten werden.
In „ConservativeHome“ wird dazu begleitend ganz offensiv geklagt: „Schon viel zu lange
bereiten militante Eisenbahnergewerkschaften im ganzen Land den Passagieren Probleme.
Seit 2016 wurde an mehr als 160 Tagen gestreikt oder sind Streiks geplant. Betroffen davon
sind elf der 17 Bahnbetreiber des Landes sowie die Londoner U-Bahn. Bei einem der wichtigsten
Pendlernetze, der South Western Railway, wurde den ganzen Dezember (2019; sic.)
gestreikt.“
Verkehrsminister Grant Shapps begrüßte die Streikverbotspläne mit den Worten: „Es wird
nicht mehr möglich sein, dass ein paar Menschen alle anderen daran hindern, ihren Lebensunterhalt
zu verdienen.“ In der „Sun“, der britischen Boulevardzeitung des milliardenschweren
Oligarchen Rupert Murdoch, wurden die „mutigen Gesetze zum Verbot von Eisenbahnerstreiks“
ausdrücklich gelobt.
Betroffen von einem solchen generellen Streikverbot sind Transport- und Verkehrswesen,
d.h. etwa 1,5 Millionen Eisenbahner, Busfahrer, Metro- und U-Bahn-Beschäftigte, eigentlich
etwas mehr als die von Verkehrsminister Shapps bezichtigten „paar Menschen“.
Und eigentlich ist im Brexit-Abkommen mit der EU vorgesehen, dass sich Großbritannien
weiterhin an die Arbeitsschutzgesetze der Gemeinschaft hält. Müssen wir feststellen, dass
„der kleine Trump“ von Westminster auch diese, getreu seinem großartigen Vorbild aus dem
Weißen Haus, als einen „bad deal“ auf den Schlachtblock der Geschichte legt.
Kein Anlass für ein Gedenken der Betroffenen an einen besinnlichen Neujahrsanfang.
v.i.S.P. Joerg-Uwe Sanio, Sprecher DIE LINKE – Kreisverband Lörrach

Weinachts und Neujahrsgrüsse

22. Dezember 2019  Allgemein

Liebe Genossinnen und Genossen,liebe Freundinnen und Freunde des Kreisverbandes.wir möchten Euch allen für die Unterstützung in dem Jahr bedanken.Wir wünschen schöne und erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Deutschlandfahne vor der Schule – Kommt jetzt der Flaggenappell?

30. November 2019  Allgemein

„Schüler und Schülerinnen … still gestanden! … Zum Aufheissen der Flagge … die Augen links!“ Fanfarenstoß, und rasselnd geht die Fahne in der Nut am Edelstahlmasten hoch, bauscht sich das Tuch im kalten Morgenwind.

Was jetzt hier martialisch unwirklich wirkt, in den USA ist eine solche Szene auf den Schulhöfen insbesondere auf dem Land, verbunden mit dem feierlichen Eid auf die Verfassung, allmorgendliche Praxis. Vielleicht haben die Jungs von der Schüler-Union Baden-Württembergs auch gerade daran gedacht, so im Sinne einer einprägsamen „Aufwertung“, als sie die dauerhafte Beflaggung der Schulen in ganz Deutschland mit Schwarz-Rot-Gold, der blauen Europaflagge mit dem goldenen Sternenrund und des jeweiligen Bundeslandes einforderten.

Schließlich, einfach die drei Flaggen am Morgen vom Hausmeister in seinem grauen Arbeitskittel rauf und am Abend die vom mittäglichen Regenschauer klammnassen oder von der Sommerhitze knackig steifen Tücher wieder von demselben Hausmeister in demselbigen grauen Arbeitskittel wieder runter geholt, das geht doch nicht, mögen die armen Tücher, wie auch ein jedes seiner Artgenossenen überall in unseren Landen, vom langen und dauerhaften Hängen langsam schattierend grau verbleichen und unansehnlich in Fetzen gehen.

Aber jetzt mal grundsätzlich doch die Frage gestellt, gar mancher hat sich an diesem Donnerstagmorgen beim Hören der Nachrichten die Augen etwas gerieben und die Lauscher spitzer gestellt als sonst, wenn etwa Donald Trump wieder einmal eine neue Schimpftirade auf neuzeitliche Hexenjäger vom Stapel gelassen hat, was ist los, gibt es nicht etwas Wichtigeres in unseren Landen, als über künftige Pflichtbeflaggungen vor der Schulpforte machzudenken?

„Das soll das Nationalbewusstsein stärken“, tönte es lautstark vom Landesvorsitzenden der Schüler-Union, Adrian Klant, am Vorabend des Bundesparteitages der CDU, „und es dient der Verbundenheit mit anderen Nationen der EU!“

Damit nicht etwa Rechts und Rechtsradikal sich des Symbols allein schon von Schwarz-Rot-Gold bemächtige, so brachten es die Nachrichten noch dazu.

Nun, zu letzterem herrscht schon einmal Zwiespaltigkeit, hatte doch genau die große Mutter der Schüler-Union, die CDU, gerade wiederholt mit einer Partei, die mit ihrer blauen Flagge mit dem dunkelroten Strich unten inzwischen nicht nur „rechtsradikal“, sondern Mitglieder sogar als „Faschisten“ bezeichnet werden dürfen, „harmonische Zusammenarbeit“ vereinbaren wollen. Könnte doch ernsthaft unterstellt werden, dass die Symbole der Flaggen nicht von Rechts und Rechtsradikal erst vereinnahmt werden müssen.

Aber das wird, losgelöst von derlei ketzerischen Gedanken, schon spannend, wenn mit oder ohne vorher- und nachgehenden paramilitärischer Martialik die weit wehenden Fahnen sich den „vielen Herausforderungen an den Schulen“ stellen sollen, wie es die CDU-Kultusministerin Baden-Württembergs Susanne Eisenmann sehr skeptisch formulierte. Wie etwa schal stark sanierungsbedürftig feuchtklamme Schulgemäuer, kaputte Toiletten, unbrauchbare Chemie- und Physiksäle, Bruchbuden von Sporthallen, eiskalt verbleibende Heizungen und schlussendlich fehlende Tagesaufenthaltsräume. Unterrichtsausfall wie noch nie, Lehrer fehlen, daraus folgender Aufgabenüberforderung. Was SPD und FDP im Landtag in seltener Einigkeit bestätigen.

Oder halt doch, wie es der SPD-Landesvorsitzende Andreas Storch im SWR bezeichnete, eine „Stilblüte“ eben, oder einen „billigen Trick“, das Symbol nur, um Wähler von der AfD zurückzugewinnen.

v.i.S.P. Joerg-Uwe Sanio, Sprecher DIE LINKE – Kreisverband Lörrach

Aufzeichnungen von öffentlichen Gemeinderatssitzungen und deren Veröffentlichung

FYI! Videoaufzeichnungen von Gemeinderatssitzungen sind heutzutage nichts ungewöhnliches mehr. Zunehmend stellen Gemeinden Aufzeichnungen ihrer Sitzungen online und tragen so der Transparenz Rechnung. So ein Angebot vermissen wir bisher in Lörrach. Auf Initiative von unserer Lörracher Stadträtin Sabine Schumacher, Offene Liste DIE LINKE, gab es am vergangenen Donnerstag (24.10.19), einen gemeinsamen Antrag von ihr mit der SPD-Fraktion für “Aufzeichnungen von öffentlichen Gemeinderatssitzungen” und zur Veröffentlichung derer im Netz an die Stadtverwaltung.

Stadträtin Sabin Schumacher (Lörrach): Klimawandel – Ausbau von Busverkehr in Lörrach muss verbindliches Klimaziel sein!

“Laut Energiebericht verfolgt die Stadt seit gut 20 Jahren konsequent den Weg einer nachhaltigen Energiepolitik. Das ist lobenswert, anderseits wurden aber notwendige Projekte wie der Ausbau des ÖPNV, explizit der Ausbau des Stadtbusverkehrs in all den Jahren nie konsequent angegangen. So wurden auch wichtige Investitionen beim Klimaschutz versäumt. Von einem Stadtbus mit guten An- und Verbindungen in alle Wohnbezirke etc., der gleichzeitig auf Nachhaltigkeit setzt, würde die gesamte Gemeinde profitieren. Das wäre sozial, schont Umwelt und Klima und schafft Arbeitsplätze. Der Ausbau des städtischen Busverkehr sollte also unbedingt als verbindliches Klimaziel für die Stadt festgeschrieben werden!”, so Sabin Schumacher (Piratenpartei), Hospitantin in der SPD-Fraktion und Stadträtin für DIE LINKE im Lörracher Gemeinderat.

Friedenspolitischer Vortrag mit Heike Hänsel MdB aus Tübingen

12. September 2019  Allgemein

Beginn 19 Uhr im Hebelsaal im Dreiländermuseum in Lörrach, Basler-Str. 143.

https://www.linksfraktion.de/fraktion/abgeordnete/profil/heike-haensel/

Am Dienstag, 17.09.19 um 19:00 Uhr kommt Heike Hänsel MdB der LINKEN und stellvertretende Fraktionsvorsitzende zu einem friedenspolitischen Vortrag in den Hebelsaal des Dreiländermuseums in Lörrach (​Basler Straße 143)
​D-79540 Lörrach. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher*innen und eine anregende, anschließende Diskussion.

DIE LINKE nun auch im Kreistag des Landkreises Lörrach

Im südwestlichsten aller Kreistage der Republik angekommen ist DIE LINKE mit Dietmar Ferger. Der Diplomingenieur und selbständige Kaufmann ist eine Zählgemeinschaft mit den GRÜNEN eingegangen. „In die gemeinsame Politik hier vor Ort will ich eine Stimme für linke Anliegen schaffen!“ so Dietmar Ferger bei der Vereidigung am Mittwoch, den 24.07.2019 im Tagungssaal des Landratsamtsgebäudes in der Lörracher Palmstraße.

Dietmar Ferger an seinem „Arbeitsplatz“ im Kreistagssaal „so links Mitte, da wo es auch hin gehört!“

Das war mit Abstand eine der kürzesten und entspanntesten Sitzungen, die dieser Raum erleben durfte, ganze 29 Minuten, dann waren die 9 Tagesordnungspunkte, davon der siebte mit 20 Unterpunkten, gestemmt.

Es ist geschafft. Nach der Vereidigung der neuen wie auch der alten Kreisräte gibt es noch das obligatorische Gruppenfoto.

Dietmar Ferger zum Autor: „Das wird nicht immer so entspannt daherkommen. Was nicht nur den anspruchsvollen Aufgaben des Kreistages geschuldet ist.“ Der Blick geht über den ganzen Saal bis zur anderen Seite, da, wo vom Präsidiumssitz die Blickrichtung rechts ist. „Für einen Spannungszustand werden schon die vier neuen Abgeordneten der AfD sorgen!“ Wir von der LINKEN drücken Dietmar für seine Arbeit schon fest die Daumen.

v. i. S. d. P.: Joerg-Uwe Sanio, Sprecher DIE LINKE, KV Lörrach

Text und Bilder Joerg-Uwe Sanio

Ein LINKER Jugendlicher im Gemeinderat von Rheinfelden!

27. Mai 2019  Allgemein

Wir gratulieren unserem LINKEN Kreisjugendreferenten und stellvertretenden OV Vorsitzenden Felix Rogge (18) herzlich zur Wahl als Stadtrat von Rheinfelden(Baden) als Vertreter der Wählergemeinschaft “Soziales Rheinfelden”.
Wir danken allen Wählerinnen und Wählern wie auch den Partnerparteien Piratenpartei und Demokratie in Bewegung sowie den parteilosen Kandidierenden, die den Antritt der Wählergemeinschaft “Soziales Rheinfelden” mit ermöglicht haben.

Auch in LÖ: Wir müssen die EU retten und nach links verschieben!

11. April 2019  Allgemein
Stefan Liebich (MdB DIE LINKE)

Lörrach. Zum Wahlkampfauftakt im äußersten Südwesten (Europa-, erstmalig Kreistags- und Gemeinderatswahlantritt in Lörrach) haben wir MdB Stefan Liebich, den außenpolitischen Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag zu Gast. Wir wollen mit ihm und Ihnen/Euch über die Wege diskutieren, wie sich Europa nach links verschieben lässt und wie eine “Republik Europa” aussehen kann.

Wann? Montag, 15. April 2019 von 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Wo? Nellie Nashorn, Tumringerstr. 248, 79539 Lörrach

Daneben wollen wir auch etwas über die Aktivitäten rund um das aktuelle Volksbegehren der Initiative „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ in Berlin erfahren, dessen Nordosten (Pankow) von unserem Gast als direkt gewählter Bundestagsabgeordneter vertreten wird.

Infos über unseren Gast und seine Arbeit: -> https://www.stefan-liebich.de

(Foto: Ben Gross)

Programmworkshop „Soziales Lörrach“

28. März 2019  Allgemein

Einladung zur Programmgestaltung “für ein soziales Lörrach”

Die Spitzenkandidat*innen der offenen, sozialen Liste der Lörracher LINKEN, Sabine Schumacher (Piratenpartei), Manfred Jannikoy (DIE LINKE) und Dietmar Ferger (parteilos) laden Lörracher Bürgerinnen und Bürger ein, an der Finalisierung des Wahlprogramms für ein soziales Lörrach teilzunehmen.

Dazu wird es am Dienstag, 9. April, eine abendliche Diskussions- und Redaktionsrunde geben, zu der auch interessierte Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind. Die hauptsächliche Arbeit sollte aber vorab geleistet werden, deshalb können Lörracher Bürger auf Anfrage den augenblicklichen Programmentwurf erhalten und sind eingeladen, weitere Vorschläge, Ideen oder Kritikpunkte einzubringen.

Wer also Interesse hat, zu einem Wahlprogramm für ein soziales Lörrach beizutragen, kann dies per Email an kreisvorstand@dielinke-loerrach.de mit dem Betreff „Programm“, Angabe des Namens und der Email-Adresse tun und erhält dann den Programmentwurf zugesandt.

Kandidierende der offenen Liste „Soziales Lörrach“, des Wahlvorschlags der Partei DIE LINKE für den Lörracher Gemeinderat sind:

1. Sabine Schumacher (auch für den Kreisrat)
2. Manfred Jannikoy (auch für den Kreisrat)
3. Dietmar Ferger (auch für den Kreisrat)
4. Michaela Glatt (auch für den Kreisrat)
5. Uwe Friedrichs (auch für den Kreisrat)
6. Almut Ahrend (auch für den Kreisrat)
7. Thomas Ahrend (auch für den Kreisrat)
8. Uwe Jannikoy (auch für den Kreisrat)
9. Regina Dombos (auch für den Kreisrat)
10. Juan Ahrend (auch für den Kreisrat)
11. Christoph Seger
12. Theodor Savoi
13. Julia Maas-Dombos
14. Erika Hausin
15. Sonja Carmen Summ
16. Dominik Friedlin (auch für den Kreisrat)