DIE LINKE setzt sich für nichtkommerzielle Veranstaltungen ein

Pressemitteilung DIE LINKE Lörrach:

DIE LINKE setzt sich für nichtkommerzielle Veranstaltungen ein

pressefoto(Lörrach, mdp) Stadtrat Matteo Di Prima (LINKE) unterstützt den Antrag der Freien Wähler zu “Outdoorparties”

Die Linke begrüßt den Vorstoß der Freien Wähler zum Thema „Outdoorparties“. Das Anliegen der IG Musikkultur an die Stadt Lörrach, nach einer geeigneten freien Fläche zu suchen, auf der vorwiegend nichtkommerzielle Veranstaltungen im Freien möglich sind, wird von den Lörracher Linken unterstützt. So war die Linke bereits im Vorfeld bei der Organisation der Demo am 03.10.2014 sowie bei den Demos der Vorjahre immer involviert und möchte dieses Vorhaben auch weiterhin unterstützen und begleiten.

Unser Stadtrat Matteo Di Prima äußerte sich hierzu wie folgt: „Nicht nur als Kommunalpolitiker einer linken Partei ist mir das Anliegen der Stärkung vor allem nichtkommerzieller Veranstaltungen wichtig. Als langjähriger Musiker und Gitarrist in Lörrach, zur Zeit bei der Band „Kautsch“ und zuvor der Band „The Bulbs“ bin ich mit dem Thema mehr als vertraut. Insoweit möchte ich das Thema nicht nur theoretisch im Gemeinderat begleiten, sondern vor allem auch als Musiker praktisch unterstützen. Die wohl wichtigste Aufgabe hierfür muss es sein, die vielen Musiker aus den verschiedensten Genres in Lörrach an einem runden Tisch zu bekommen, um Probleme und Forderungen zusammen der Stadt Lörrach gegenüber zu artikulieren. Das politisch auf den ersten Blick seltsame Bündnis aus Freien Wählern, Piraten und Linken macht deutlich, dass es sich hierbei nicht um ein parteipolitisches Anliegen handelt, sondern darum, nichtkommerzielle Veranstaltungen im Freien überhaupt erst möglich zu machen.

Einen ähnlichen Vorstoß hatte einige Jahre zuvor bereits die Initiative „Musik braucht Raum“ gemacht. Di Prima erinnert sich noch gut daran. Damals stand er bei einer gleichnamigen Konzertreihe als Gitarrist von The Bulbs auf der Bühne im Alten Wasserwerk. „Ich bleibe dabei: Lörrach darf keine Kulturstadt der Besserverdiener sein. Kultur ist vor allem ein dynamischer Prozess, der in einem kreativen Zusammenwirken zwischen Künstlern und Konsumenten überhaupt erst entsteht. Es sind oftmals die kleinen Bands und Musiker in Lörrach, die das Kulturangebot der Stadt Lörrach überhaupt erst repräsentieren. Importierte Großveranstaltungen dagegen dienen oftmals nur kommerziellen Zwecken zu Gunsten einer vollen Abendkasse. Dabei sind vor allem die künstlerischen und musikalischen Angebote der Lörracher Musiker das eigentliche Markenzeichen für eine Kulturstadt Lörrach. Nun wird es darum gehen, dieses Markenzeichen auch zu verfestigen. Das setzt aber vor allem Projekte der Kleinkunst und niederschwellige Angebote voraus. Und dazu gehören eben auch Outdoorparties, die weder Eintritt kosten, noch durch übermäßige Auflagen faktisch verhindert würden.

(Lörrach, mdp) Stadtrat Matteo Di Prima (LINKE) unterstützt den Antrag der Freien Wähler zu “Outdoorparties”

Die Linke begrüßt den Vorstoß der Freien Wähler zum Thema „Outdoorparties“. Das Anliegen der IG Musikkultur an die Stadt Lörrach, nach einer geeigneten freien Fläche zu suchen, auf der vorwiegend nichtkommerzielle Veranstaltungen im Freien möglich sind, wird von den Lörracher Linken unterstützt. So war die Linke bereits im Vorfeld bei der Organisation der Demo am 03.10.2014 sowie bei den Demos der Vorjahre immer involviert und möchte dieses Vorhaben auch weiterhin unterstützen und begleiten.

Unser Stadtrat Matteo Di Prima äußerte sich hierzu wie folgt: „Nicht nur als Kommunalpolitiker einer linken Partei ist mir das Anliegen der Stärkung vor allem nichtkommerzieller Veranstaltungen wichtig. Als langjähriger Musiker und Gitarrist in Lörrach, zur Zeit bei der Band „Kautsch“ und zuvor der Band „The Bulbs“ bin ich mit dem Thema mehr als vertraut. Insoweit möchte ich das Thema nicht nur theoretisch im Gemeinderat begleiten, sondern vor allem auch als Musiker praktisch unterstützen. Die wohl wichtigste Aufgabe hierfür muss es sein, die vielen Musiker aus den verschiedensten Genres in Lörrach an einem runden Tisch zu bekommen, um Probleme und Forderungen zusammen der Stadt Lörrach gegenüber zu artikulieren. Das politisch auf den ersten Blick seltsame Bündnis aus Freien Wählern, Piraten und Linken macht deutlich, dass es sich hierbei nicht um ein parteipolitisches Anliegen handelt, sondern darum, nichtkommerzielle Veranstaltungen im Freien überhaupt erst möglich zu machen.

Einen ähnlichen Vorstoß hatte einige Jahre zuvor bereits die Initiative „Musik braucht Raum“ gemacht. Di Prima erinnert sich noch gut daran. Damals stand er bei einer gleichnamigen Konzertreihe als Gitarrist von The Bulbs auf der Bühne im Alten Wasserwerk. „Ich bleibe dabei: Lörrach darf keine Kulturstadt der Besserverdiener sein. Kultur ist vor allem ein dynamischer Prozess, der in einem kreativen Zusammenwirken zwischen Künstlern und Konsumenten überhaupt erst entsteht. Es sind oftmals die kleinen Bands und Musiker in Lörrach, die das Kulturangebot der Stadt Lörrach überhaupt erst repräsentieren. Importierte Großveranstaltungen dagegen dienen oftmals nur kommerziellen Zwecken zu Gunsten einer vollen Abendkasse. Dabei sind vor allem die künstlerischen und musikalischen Angebote der Lörracher Musiker das eigentliche Markenzeichen für eine Kulturstadt Lörrach. Nun wird es darum gehen, dieses Markenzeichen auch zu verfestigen. Das setzt aber vor allem Projekte der Kleinkunst und niederschwellige Angebote voraus. Und dazu gehören eben auch Outdoorparties, die weder Eintritt kosten, noch durch übermäßige Auflagen faktisch verhindert würden.


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