„Kein Platz für Rassisten“

DIE LINKE über PEGIDA-Rückzug aus Weil am Rhein
(mdp) Die Partei DIE LINKE Lörrach-Weil am Rhein begrüßt es sehr, dass Pegida Dreiländereck in Weil am Rhein vorerst keine Kundgebungen mehr abhalten wird. Dass die Pegida-Kundgebungs-Termine bereits vor der Weihnachtszeit abgemeldet worden sind, mache deutlich, dass die Gegendemonstrationen den Hauptanteil dazu beigetragen haben, dass Pegida in Weil am Rhein kein Fuß mehr fassen konnte. Die Linke, die in der ersten Stunde dabei war und mit der Anmeldung der ersten Gegendemo reagiert hatte, als Pegida noch unter dem „friedlichen Widerstand“ firmiert hatte, sieht die Aufgabe der Demos durch Pegida vor allem als einen großen Erfolg des zivilgesellschaftlichen Widerstandes gegen die Rechtspopulisten. „Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Gegendemonstranten bedanken. Besonderer Dank gilt allen Mitorganisatoren, den Antifaschistinnen und Antifaschisten und den Einsatzkräften“, erklärt hierzu die Kreisvorsitzende der Linken, Jacqueline Simmert.

„Die Gegendemonstrationen standen nur allzu oft in einem schlechten Licht. Den Gegendemonstranten ging es aber nicht darum, Anerkennung für ihren Widerstand gegen Pegida erhalten zu wollen. Für eine offene und pluralistische Gesellschaft ist und bleibt es eine moralische Pflicht, jeglichen Beginn rechtsextremistischer Aktivitäten zu unterbinden. Ich bin sehr froh und stolz darüber, dass es uns allen gelungen ist, dass Weil am Rhein stabil bleibt. Es freut mich besonders, dass sich aus der zunächst losen Gegendemonstration mit dem „Bündnis buntes Dreiländereck“ nun eine eigene Bewegung gegen Pegida gegründet hat. Letztlich muss das auch Ziel einer politischen Partei sein und ich bin froh, dass wir den Stein ins Rollen bringen konnten und viele Menschen sich dem angeschlossen haben“, erklärt der Landtagskandidat der Linken, Matteo Di Prima.
In Kandern will Pegida weiterhin versuchen, dass gesellschaftliche Klima mit Sozialneiddebatten und rassistischem Gedankengut zu vergiften. Die Linke ist sich jedoch sicher, dass das große parteiübergreifende Bündnis, das Engagement des Einzelhandels und die gesamte Kanderner Zivilgesellschaft, den Rechtspopulisten jeglichen Nährboden für ihre rechte Propaganda entziehen werden.
„Die Botschaft für das Dreiländereck, die wir aus dieser Erfahrung mitnehmen können heißt: Für Rassisten, Rechtsextremisten und Fremdenfeinde ist und wird hier niemals Platz sein“, erklärt Di Prima.


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