DIE LINKE begrüßt einen Kauf der Hochhäuser im Schützenwaldweg durch Wohnbaugesellschaft Lörrach

pressefotoLörrach (mdp) DIE LINKE Lörrach setzt sich für einen Kauf der  Hochhäuser im Schützenwaldweg durch die städtische Wohnbaugesellschaft ein. „Der Zustand der Hochhäuser am Schützenwaldweg ist skandalös und Ausdruck von Zockerei durch profitgierige Investoren auf Kosten von wirtschaftlich schwächeren Mieterinnen und Mietern“, erklärte Linken-Stadtrat Matteo Di Prima in einer Pressemitteilung. Di Prima lobt den Vorstoß von Thomas Nostadt, über einen Kauf der beiden Hochhäuser nachzudenken. Herr Nostadt beweise damit, dass er seine Aufgabe als Geschäftsführer einer städtischen Wohnbaugesellschaft bestens wahrnehme. Er mache mit seiner bisherigen Arbeit zudem deutlich, dass städtische Wohnpolitik keine Frage der Rendite, sondern vor allem eine Frage von sozialer Teilhabe ist. „Ich finde, damit leistet einen wirklich guten Job“, so Di Prima.

Die Wohnbau dürfe mit dieser Frage aber nicht allein gelassen werden. Sie sollte hierbei vor allem durch die Kommunalpolitik Unterstützung und Initiative bekommen, meint Di Prima. „Wir dürfen die Mieter im Schützenwaldweg nicht im Stich lassen, und sie wieder an den nächstbesten profitorientierten Investor ausliefern. Es kann nicht angehen, dass Mieter drei Monate lang kein Warmwasser haben, weil Reparaturen den Profit des Investors schmälern. Das ist absolut indiskutabel“, erklärt Di Prima.  „Es muss daher vor allem eine öffentliche Aufgabe sein, solchen Misständen entgegenzuwirken, um ein menschenwürdiges Wohnen zu ermöglichen. Für dieses Recht müssen wir uns als Stadträte einsetzen, um unserer Aufgabe gerecht zu werden, für das Gemeinwohl der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Lörrach einzutreten. Dafür wurden wir schließlich gewählt“, erklärt Matteo Di Prima weiter. Da hilft es auch nicht, eine Politik der „schwarzen Null“ zu betreiben und eine öffentliche Investition von (vermutlich) 4 Mio. Euro zu versagen, weil diese zu teuer wäre. Wo Investitionen in öffentliche Aufgaben notwendig sind, müssen sie auch getätigt werden. In jedem Falle darf die Kommunalpolitik hier aber nicht wegsehen“, macht Di Prima deutlich.


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