Aufstellung der Direktkandidatin oder des Direktkandidaten im Wahlkreis Lörrach – Müllheim

12. Oktober 2012  Allgemein, Meldungen

(mj) Die Kreisvorstände der Partei DIE LINKE. Breisgau-Hochschwarzwald und Lörrach laden alle Mitglieder und Freundinnen und Freunde der LINKEN im Wahlkreis Lörrach Müllheim herzlich für Freitag, 26. Oktober 2012 um 19 Uhr in die Brauerei-Gaststätte Lasser, Wallbrunnstraße 31 in Lörrach zur Wahl der Direktkandidatin bzw. des Direktkandidaten ihres Bundestagswahlkreises ein.

Vorläufige Tagesordnung:

1.    Konstituierung der Versammlung

  • a.    Wahl der Versammlungsleitung
  • b.    Abstimmung über die Tagesordnung
  • c.    Wahl einer Mandatsprüfungs- und Wahlkommission
  • d.    Feststellung der Beschlussfähigkeit nach dem Bericht der Mandatsprüfungskommission
  • e.    Nominierung von Vertrauenspersonen und Teilnehmenden für die Abgabe der Versicherung an Eides statt

2.    Aufstellung der Direktkandidatin bzw. des Direktkandidaten für den Bundestagswahlkreis

  • a.    Bekanntgabe der Kandidaturen
  • b.    Abschluss der Liste der Kandidierenden
  • c.    Vorstellungsreden der Kandidierenden
  • d.    Anfragen an die Kandidierenden
  • e.    Durchführung der geheimen Wahl

3.    Berichte der Vorstände (ggf. des Landes und beider Kreise) zur Wahlkampfstrategie im Wahlkreis

4.    Aussprache zu den Berichten zur Wahlkampfstrategie

5.    Verschiedenes

  • Stimmberechtigt sind in diesem Fall nur diejenigen Mitglieder, die im Landkreis Lörrach oder in den Städten und Gemeinden Auggen, Bad Krozingen, Badenweiler, Ballrechten-Dottingen, Buggingen, Eschbach, Hartheim, Heitersheim, Müllheim, Münstertal/Schwarzwald, Neuenburg am Rhein, Staufen im Breisgau und Sulzburg ihren 1. Wohnsitz haben und dort zur Bundestagswahl auch wahlberechtigt sind. Zusätzlich ist das Stimmrecht auch an die satzungsgemäßige Bezahlung des Beitrags gebunden.
  • Wählbar ist jede und jeder Deutsche im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes die oder der das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat, nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen ist, nicht Mitglied einer anderen Partei ist und die programmatischen Grundsätze der Partei DIE LINKE vertritt.


5 Kommentare zu „Aufstellung der Direktkandidatin oder des Direktkandidaten im Wahlkreis Lörrach – Müllheim”

  • Wie steht die linke in loerrach eigendlich zum bedingungslosen grundeinkommen ? Ihr solltet euch mal mit den loerracher piraten treffen. Vielleicht gibt es da ja programmatische uebereinstimmungen.

    • loerrachwebmaster sagt:

      Wir haben schon mit LiSY – dem Treff der Linkssympathisanten eine Veranstaltung durchgeführt und unsere Mitglieder haben sich an mehreren Veranstaltungen aktiv beteiligt (z. B. auch die der KAB in Lörrach). Unser BAG Grundeinkommen (http://www.die-linke-bag-grundeinkommen.de/WordPress/) arbeitet auch schon seit Jahren an dem Thema. Ein Großteil der Lörracher LINKEN steht voll hinter der Idee, die auch von unserer neuen Bundesvorsitzenden Katja Kipping massiv unterstützt wird.

      • Stephen sagt:

        Manchmal kf6nnte ich mich tierisch augeefrn Mach ich jetzt aber nicht, also: tief durchatmen.Worum geht es mir? Es geht mir um das gebetsmfchlenartig vorgebrachte Argument, die Linken he4tte sie nie von ihrer menschenverachten Zeit der DDR-Diktatur distanziert. Nunja. Wenn wir schon die Geschichte bemfchen, dann doch bitte richtig. Wie war das noch gleich mit Globke und Filbinger in der BRD? Hat sich die CDU von Adenauer distanziert?Das sind immer so einseitige Berichte genauso wie die Behauptung, die Amis he4tten uns befreit vom Faschismus. Pardon, aber die Sowjets haben da auch einen grodfen, wenn nicht grf6dferen Teil, dazu geleistet. Und man sollte auch nicht vergessen, dass die Amis die Sowjets im 2.WK finanziell kre4ftig unterstfctzt haben bis es ihnen zu unheimlich wurde und dann wollten sie den Russen wieder zurfcck dre4ngen. Man denke auch nur an die Kommunisten-Verfolgungen unter McCarthy.Aber zurfcck zu Deutschland. Ich erinnere nur daran, dass Herr Adenauer 1933 als Oberbfcrgermeister den Wahlerfolg der NSDAP begrfcdft hat, weil nun hoffentlich endlich mit dem kommunistischen Terror aufgere4umt wird. Oder wenn wir noch weiter zurfcck gehen. Wie war das mit den bfcrgerlichen Parteien in der Weimarer Republik? Und wie war das mit den bfcrgerlichen Parteien und der SPD, als fcber den 1.WK entschieden wurde? Die Kommunisten haben sich im ersten WK jedenfalls nicht mit Blut bekleckert.Von daher: die bfcrgerlichen Parteien, einschliedflich der SPD, haben eine genauso blutige, wenn nicht blutigere Weste in ihrer Vergangeheit rumzuhe4ngen, es interessiert nur niemanden. Und in Bezug auf die Bfcrgerlichen kann man genau das gleiche sagen: die haben sich nach 45 umbenannt, neu organisiert. Aber eine Abrechnung mit und eine Distanzierung von der eigenen Vergangenheit steht meines Wissens aus.Selbst die Grfcnen haben ihren Kosovokrieg. Vielleicht sollte man das mal ne4her bedenken, bevor man immer wieder und wieder die SED-Vergangenheit der Linken herauskramt und sich dann andererseits darfcber wundert, dass man mit ihrem Wahlprogramm so sehr fcbereinstimmt.Was mich betrifft, so werde ich ffcr die Linken stimmen aus ganz praktischen Grfcnden. Weil sie Dinge wie das Berlin-Ticket oder den Bfcrgerhaushalt (hier in Lichtenberg) durchgesetzt haben bzw. hatten. Dieser Bfcrgerhaushalt wurde von der SPD fcbrigens wieder schf6n ins Online-Nirvana verfrachtet, damit es keiner mitbekommt und irgendwann wird er dann aufgrund mangelnder Mitwirkung eingestellt werden. Klasse demokratische Mitbestimmung. Und ja: ich kann Frau Wagenknecht auch nicht ab.Ich hoffe, ich konnte einige anregen, mal fcber ihren geistigen Schatten zu springen.

  • tom grein sagt:

    Ich unterstütze das bedinungslose Grundeinkommen. In diesem Zusammenhang möchte ich auf den „Kampf des Ralph Boes“ hinweisen, der nun schon seit Jahren mit der Berliner Arbeitsagentur in einer heftigen Auseinandersetzung steht, die derzeit ihren Höhepunkt dadurch erreicht hat, dass man Ralph Boes, rechtzeitig zum Winteranfang, die leistungen bis auf etwa 35 Euro gekürzt hat. Wer sich über die Angelegenheit informieren möchte, soll bitte unter: Ralph Boes, Grundrechte-Brandbrief.de im Internet nachsehen. Ich erkläre mich mit Ralph Boes solidarisch!

  • Reuben sagt:

    Erstaunlich ist, dass doch einige rehglrecet zusammenzuzucken, wenn sich andeutet, dass Johnny darfcber nachdenkt, die Linke zu we4hlen. Und was kommt dann: der blf6dsinnige Verweis auf die SED, als habe die noch was mit dem zu tun, was die Linke oder sonstwer heute ffcr Polotik macht. Das scheint das einzige zu sein, was einem noch einfe4llt gegen die Linke. Nicht besonders viel. Damit sagen die Betreffenden eigentlich: Die lfcgen doch nur und wollen in Wirklichkeit eine Diktatur. Jeder weidf, dass das vollkommener Unsinn ist, aber zumindest kann man so das unwohle Geffchl aufrecht erhalten, das einem guten Bfcrger bei der Linken gefe4lligst zu kommen hat.Um das an dieser Stelle auch mal zu zitieren. Aus dem Programm der Linken: Es ist deutlich geworden: Ein Sozialismusversuch, der nicht von der grodfen Mehrheit des Volkes demokratisch gestaltet, sondern von einer Staats- und Parteiffchrung autorite4r gesteuert wird, muss frfcher oder spe4ter scheitern. Ohne Demokratie kein Sozialismus. Deshalb formulierten die Mitglieder der SED/PDS auf einem audferordentlichen Parteitag im Herbst 1989: Wir brechen unwiderruflich mit dem Stalinismus als System . Dieser Bruch mit dem Stalinismus gilt ffcr DIE LINKE ebenso. Vor allem aber: Die Linke hat schon jetzt allein durch ihre Existenz so viel dazu beigetragen, dass die Grfcnen noch und SPD wieder soziale Ansprfcche in ihem Programmen stehen haben, da kann ganz Deutschland dankbar ffcr sein.Die Linken haben (wenn auch zu spe4t) als erste die Mietenpolitik als fcberragend wichtiges Thema entdeckt. Die SPD ist sofort auf den Zug aufgesprungen, weil die Zeiten, als uns die SPD-Senatorin Junge-Reyer in Berlin erze4hlen konnte, es gebe keine Probleme mit der Miete deutlich vorbei sind. Und jetzt will angeblich selbst die CDU das Mietrecht zu Gunsten der Mieter e4ndern, oder tut es in Berlin sogar. Wer hat’s erfunden? Ich habe schon vor Jahren mal mit meinen damaligen vier MitbewohnerInnen den wahl-o-mat bete4tigt. Alle hatten als oberste Pre4ferenz im Ergebnis die Linke stehen. Wieviele haben schliedflich die Linke gewe4hlt? Einer. Ansonsten drei mal Grfcne und ein mal SPD. Warum? Keine Ahnung. Muss ein Reflex sein.

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